Club 27 – Mythos oder Spinnerei?

Was ist der Club 27?
Es ist kein Märchen sondern ein auffälliges Phänomen, das zu Beginn der 70er Jahre „entdeckt“ wurde. Als Club 27 (oder auch 27 Club) bezeichnet man die Gemeinschaft der Pop- und Rock-Musiker, die im Alter von 27 Jahren verstarben. Im ersten Augenblick könnte man denken es sei eine Erfindung von windigen Journalisten, die
wieder eine nette Story für ihr Blatt zimmern wollten. Doch wenn man sich die lange Liste der „Mitglieder“ des Club 27 anschaut kommt man zu der Erkenntnis, dass ein Leben als Star-Musiker bis zum 30. Lebensjahr oft so anstrengend und exzessiv sein kann, das es dazu führt das Leben zu verlieren. Erfolg fordert seinen Tribut, das sehen wir bis heute. Drogen, Alkohol, Sex… Erfolg macht süchtig und kann auch das Ende bedeuten. Psychisch und physisch verlangt der Titel “Superstar” viel ab.
Viel ist bereits über den Club 27 geschrieben worden, doch nie fand ich eine komplette Liste aller Mitglieder. Entweder fehlten einige wichtige Musiker oder einige aufgeführte Namen passten nicht zu dem Club, weil die Lebensdaten falsch angegeben waren.

Als „Gründungsmitglied“ des Club 27 wird Brian Jones angesehen. Als Gitarrist der Rolling Stones wurde er weltberühmt. Bei den Fans hatte er stets eine wichtige Stellung in der Band, doch in Wirklichkeit verlor sich sein Einfluss auf die Musik der Stones mehr und mehr. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts beschlossen Jones aus der Band zu werfen. Bis heute wird Jagger nachgesagt er sei neidisch auf Brian Jones’ Ansehen bei den Fans gewesen. Brian Jones wurde kaltgestellt und mit Geld abgefunden. Keine vier Wochen nach der offiziellen Trennung von der Band ertrank Brian Jones aus bis heute ungeklärter Ursache in seinem Swimmingpool. Natürlich gibt es viele Gerüchte darüber. Sie gehen von Drogeneinfluss oder Mord aus.  Zum Beispiel soll der Bauunternehmer Frank Thorogood kurz vor seinem eigenen Tod den Mord an Brian Jones gestanden haben. Thorogood war am Todestag von Jones in dessen Haus zu Gast und soll sich allein mit Jones im Swimmingpool befunden haben, als dieser ertrank. Motiv könnte geschuldetes Geld gewesen sein. Belegt ist davon nichts außer der Tatsache: Brian Jones war 27 Jahre alt als er am 2. Juli 1969 starb.

Jimi Hendrix war einer der berühmtesten Gitarristen der Rock-Geschichte. Sein mitreißendes Gitarrenspiel, der unverwechselbare Gesang und seine damals skandalösen Bühnenauftritte machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer der aufsteigenden Legenden des neuen Musikstils der sich “Rock” nannte. Berüchtigt wie seine Musik war auch sein Lebenswandel. Alkohol floss in Strömen und Drogen gehörten zur Grundnahrung. Persönlichkeitswandlungen gehörten ebenso zu Jimi Hendrix wie auch am Ende die negativen Auswirkungen seines Drogenkonsums auf seine Konzerte. Am Morgen nach einer Konzertnacht verstarb Hendrix in einem Londoner Hotelzimmer, in dem er die Nacht mit seiner Freundin verbrachte. Die Autopsie ergab Erbrochenes in seiner Lunge sowie Schlaftmittel und Alkohol im Blut. Das Ende von Hendrix war absehbar, doch natürlich gab es auch hier Gerüchte es sei Mord gewesen. Bei der Wiederaufnahme der polizeilichen Ermittlungen, 23 Jahre später jedoch ergab sich kein Fremdeinwirken. An seinem Todestag, den 18. September 1970, war Jimi Hendrix 27 Jahre alt.

Die Welt trauerte noch um Hendrix als Janis Joplin nur 16 Tage später folgte. Sie gehörte ebenfalls zu den Ikonen der Hippie-Zeit und lebte die Parole “Sex & Drugs & Rock ‘n’ Roll” voll aus. Begnadet war ihre Stimme und ihre Aura, doch innerlich war sie zerrissen, unzufrieden und depressiv. Heroin, Kokain, Alkohol… eigentlich alle Drogen die zur Verfügung standen konsumierte sie exzessiv. Auch sie wurde schließlich in einem Hotelzimmer tot aufgefunden, am 4. Oktober 1970. Wie alt sie wohl war? Richtig: 27 Jahre!

Jim Morrison wurde von vielen Menschen als Gott angesehen. Seine Texte und sein Gesang machten seine Band „The Doors“ zu einer bis heute unerreichten Musikgruppe, die sich auf der Bühne auch als Rocktheater verstand. Erfolg, Wahnsinn, Genialität und Skandale prägten das kurze Leben einer Ausnahmefigur in der Musikgeschichte. Seine Selbstzweifel waren stets Nahrung für seine Texte, seine Perfomance aber auch für seine Verfehlungen. Er agierte immer am Rande des “guten Geschmacks” und provozierte. Ob er nun in dem Song “The End” davon erzählte wie er seine Mutter ficken wollte, oder bei einem Konzert auf offener Bühne seinen Schwanz aus der Hose holte: er spaltete die junge Generation, die ihn göttlich fand von der älteren Generation, die von Morrison geschockt war. Auch Jim Morrison konsumierte die härtesten Drogen und Unmengen von Alkohol. Am Ende seines Lebens war er von einem bildhübschen Mann zu einem aufgequollenen Untier mutiert. Auch sein Ende war in gewisser Weise abzusehen. Über seinen Tod jedoch gibt es bis heute widersprüchliche Aussagen. Offiziell heißt es seine Lebesgefährtin hätte ihn am 3. Juli 1971 tot in der Badewanne ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. 2007 erschien jedoch das Buch einer Pariser Nachtclubbesitzers und dieser behauptet darin, Morrison sei bereits in diesem Nachtclub auf der Toilette verstorben und nachträglich in die Wohnung seiner Lebensgefährtin gebracht worden. Daran beteiligt war angeblich auch Marianne Faithfull. Warum fragt man sie nicht einfach ob das stimmt? Faithfull sagte 2014 , dass sie glaube es handelte sich bei Morrisons Tod um einen Unfall. Das von Faithfull’s Mann besorgte Heroin für Jim Morrison soll zu stark für sein geschwächtes Herz gewesen sein. Jim Morrison war zum Zeitpunkt seines Todes 27 Jahre alt.

1994 folgte Kurt Cobain. Seine Band Nirvana gehörte zu den Begründern des “Grunge” und lieferte mit dem Album “Nevermind” und dem daraus erschienenen Song “Smells Like Teen Spirit” die Hymne einer ganzen Generation. Ablehnung des Establishment, Ablehnung von Kommerz und Konsum waren einige der Aussagen des Lebens und musikalischen Wirkens Cobains. Er gehörte zu der Art Musiker, die in diesem Artikel bereits beschrieben wurden: Mega-Erfolg aber innerlich zerrissen, depressiv, zweifelnd an sich und der Welt. Seine Heroin-Sucht mag nur ein Ausdruck dafür gewesen sein. Ein chronisches Magenleiden und der Griff zum Alkohol war ebenso Ausdruck psychischer Belastungen. Eine dreifache Überdosis Heroin und der Kopfschuss aus einer abgesägten Schrotflinte war schließlich das Ende Cobains. Ob es Selbstmord war wird zwar angenommen, doch auch hier blieben offene Fragen. Warum wird Cobain erst drei Tage nach der Vermisstenanzeige seiner Mutter in der Garage seines Hauses gefunden? Wie kann es sein, dass man nach einer starken Dosis Heroin, die zu sofortigem Bewusstseinsverlust führen müsste, noch in der Lage ist sich eine Schrotflinte vor den Kopf zu halten und abzudrücken? Warum gaben die anderen Bandmitglieder von Nirvana erst fünf Jahre später bekannt, dass sich die Band bereits vor dem Tod Cobains auflöste? Welche Rolle spielte Cobains Frau Courtney Love in dieser ganzen Geschichte? Eine Frage ist jedoch beantwortet: Die Frage nach Cobains Alter. Er war 27 Jahre alt, als er am 5. April 1994 starb.

Es folgten im Laufe der Jahre weitere Musiker, die man diesem Club 27 zurechnen kann. Das prominenteste Beispiel der letzten Zeit war unzweifelhaft Amy Winehouse. Sie gehörte zu den schillernsten Figuren der jüngsten Pop-Geschichte. Unverwechselbar war ihre Stimme und auch ihre Erscheinung. Ebenso unverwechselbar waren ihre Skandale und der Alkoholmissbrauch. Bei ihr wiederholten sich die in diesem Artikel bereits angesprochenen Lebensumstände: Früher Ruhm durch Außergewöhnlichkeit mit folgendem frühen Absturz. Bei kaum einer anderen Künstlerin hatte man so sehr mit einem frühen Ableben gerechnet wie bei Amy Winehouse. Schon Jahre vor ihrem Tod wurde gemunkelt sie könne das nächste Mitglied im Club 27 sein. So traf es schließlich auch ein. Vielleicht war sie, ähnlich wie Kurt Cobain, vom Club 27 fasziniert. Vielleicht war es bei Amy kein Zufall, dass sie am 23. Juli 2011 starb. Amy Winehouse gehörte nicht zu den Wegbereitern einer neuen Musikrichtung oder schien legendär zu sein. Ihr Verdienst war es der alten Jazz-Musik ein neues, modernes Antlitz zu geben. Im Stil der 60er Jahre produzierte sie ihre Songs mit dem nötigen Hauch des modernen Rap oder Up-Beat. Stimmlich wurde sie zu einem Supertalent erkoren, doch schnell zeigte sich, dass sie ihr Leben nicht im Griff hatte. Ausgebrannt erschien sie schon lange. Sie lebte ihr Leben wie ein Komet, der eine gewisse Zeit mit prachtvollem Schweif zu sehen ist, um dann in der Endlosigkeit des Universums zu verschwinden.

Ich habe lange recherchiert um eine möglichst vollständige Liste der Mitglieder des Club 27 zu erstellen, chronologisch nach Sterbedatum. Musiker wie Shannon Hoon oder Jeff Buckley gehören nicht dazu, weil sie jünger oder älter waren.
Neu auch in der nachfolgenden Liste: Die Todesursachen der jungen Stars.

Alexandre Levi, 1864-1892, Komponist, Pianist und Dirigent. Todesursache ist ungeklärt.

Louis Chauvin, 1881-1908, afrikanisch-amerikanischer Ragtime-Musiker. Seine bekannteste Komposition ist der mit Scott Joplin entstandene Rag „Heliotrope Bouquet“. Chauvin starb 13 Tage nach seinem 27. Geburtstag an Syphillis.

Robert Leroy Johnson, 1911-1938, Bluesmusiker. Er gehörte zu den einflussreichsten Gitarristen, Sänger und Songwriter des Blues. Viele namhafte Künstler und Bands nahmen seine Stücke nochmals auf. Er galt als eine wegweisende Inspiration vieler Musiker. Der auch als der „King of the Delta-Blues“ bekannte Johnson starb 1938. Die Todesumstände sind nicht bekannt. Kursierende Gerüchte sprechen entweder von Syphillis oder einer Vergiftung durch einen eifersüchtigen Ehemann einer Geliebten.

Nat Jaffe, 1918-1945, Jazz-Pianist, starb an den Folgen von Bluthochdruck

Jesse Belvin, 1932-1960, R&B Musiker und Komponist. Berühmteste Komposition Belvins war der Song „Earth Angel“. Belvin kam zusammen mit seiner Frau bei einem Autounfall ums Leben. Es gibt Gerüchte es handelte sich um einen rassistischen Anschlag, bei dem die Autoreifen zuvor manipuliert wurden.

Rudy Lewis, 1937-1964, Mitglied der R&B Gruppe „The Drifters“. Er ersetzte Ben. E. King als Leadsänger der „Drifters“. Zu hören ist er unter anderem bei dem Song „Up On The Roofs“. Lewis wurde eines Morgens tot in seinem Bett aufgefunden.

Martin Hale, 1941-1968, Mitglied der amerikanischen Folk-Rock Band „Spanky & Our Gang“. Hale galt als der Gitarrist und einer der Sänger als große Stütze der Band. Auch sein Tod war ungewöhnlich. Man nahm an er starb an einer Gasvergiftung aufgrund eines defekten Gasofens.

Brian Jones, 1942-1969, Gitarrist „The Rolling Stones“ (siehe oben). Er ertrank im Swimmingpool seines Anwesens.

Alexandra, 1942-1969, Sängerin. Ihre bekanntesten Songs waren „Zigeunerjunge“, „Mein Freund, der Baum“ und „Sehnsucht“. Sie starb bei einem Verkehrsunfall. 30 Jahre nach dem Tod Alexandras drehte der Regisseur Marc Boettcher eine Dokumentation über Alexandras Leben und berichtete über seltsame Vorfälle um die Todesumstände Alexandras. So zeigte er wie er bei seinen Recherchen bedroht wurde um nicht weitere Ermittlungen anzustellen. Ebenso soll er aus alten Stasi-Unterlagen erfahren haben, dass Alexandras Lebensgefährte als CIA-Agent tätig war. Es entwickelten sich Verschwörungstheorien.

Alan „Blind Owl“ Wilson, 1943-1970, Mitglied der amerikanische Blues-Band „Canned Heat“, Gitarrist, Komponist sowie Gründungsmitglied der Band. Er galt als depressiv und versuchte mehrmals sich das Leben zu nehmen. Die Gründe waren übertriebene Sorgen über seine Lebenssitutation. Auch kam er mit dem großen Erfolg und dem damit zusammenhängenden Leistungsdruck nicht zurecht. Wilson starb an einer Überdosis Babituraten. Man nimmt daher an, dass es sich tatsächlich um Selbstmord handelte.

Jimi Hendrix, 1942-1970, Blues- und Rockmusiker, Gitarrist, Sänger (siehe oben). Offiziell wird „Tod durch Ersticken“ als Todesursache genannt. Es gibt Verschwörungstheorien über Mord und Selbstmord.

Janis Joplin, 1943-1970, amerikanische Sängerin und Songwriterin (siehe oben). Man fand sie tot auf dem Boden ihres Motel-Zimmers. Offizielle Todesursache war eine Überdosis Heroin.

Jim Morrison, 1943-1971, Sänger und Songwriter der amerikanischen Rockband „The Doors“ (siehe oben). Offizielle Todesursache war Herzstillstand. Morrisons Lebensgefährtin Courson führte den Tod auf den Heroinkonsum zurück. Da Morrisons Leiche nie obduziert wurde entwickelten sich im Laufe der Zeit viele Theorien und Gerüchte um Morrisons Tod.

Arlester „Dyke“ Christian, 1943-1971, Sänger der Buffalo Band “Dyke & The Blazers”, bekanntester Song war „Funky Broadway“. Er wurde 1971 auf offener Strasse erschossen. Man glaubt es handelte sich um Drogen-Streitigkeiten mit einem Dealer. Der Täter Clarence Daniels wurde nie verurteilt weil man von Selbstverteidigung ausging.

Les Harvey, 1945-1972, Gitarrist der schottischen Rockband „Stone The Crows“ und Bruder des bekannteren Alex Harvey. Les starb während einer Probe an einem Stromschlag eines ungeerdeten Mikrofons.

Ron “Pigpen” McKernan, 1945-1973, Musiker, Sänger und Mitbegründer der Gruppe “The Grateful Dead“. Er starb an einer Magenblutung.

Roger Durham, 1946-1973, Percussionist der R&B, Funk und Soul Gruppe „Bloodstones“. Über die Todesursache war bei meinen Recherchen nichts zu finden.

Wallace Yohn, 1946-1973, Mitglied der Rockband „Chase“, starb bei einem Flugzeugabsturz.

Dave Alexander, 1947-1975, Bassist der Protopunk-Band „The Stooges“ und starb wahrscheinlich and den Folgen seines übermäßigen Alkoholkonsums.

Pete Ham, 1947-1975, Sänger, Songwriter und Gittarist der walisischen Band „Badfinger“. Sein bekanntester Song „Without You“ wurde mit „Nilsson“ zum Welthit. Finanzielle Schwierigkeiten setzten ihm so sehr zu, dass er sich in der Garage seines Hauses erhängte.

Gary Thain, 1948-1975, Bassist der englischen Rockgruppe „Uriah Heep“. Eine seiner Kompositionen waren das bekannte „Stealin’“. Bei einem Auftritt 1975 bekam er auf der Bühne einen elektrischen Schlag der ihn nachhaltig gesundheitlich beeinträchtigte. Thain musste daraufhin die Band verlassen und starb später an einer Überdosierung von Aufputschmitteln. Als Todesursache wurde „Unfall“ angegeben.

Helmut Köllen, 1950-1977, Sänger und Bassist der deutschen progressive-Rockband „Triumvirat“. Er starb an einer Kohlen-Monoxid-Vergiftung als er sich in seinem Auto Demo-Bänder seiner Songs anhörte. Der Motor lief und das Auto befand sich in seiner Garage. Ob es Unfall oder Selbstmord war wurde nie geklärt.

Chris Bell, 1951-1978, Sänger, Songwriter und Gitarrist der Power Pop-Gruppe „Big Star“ starb bei einem Verkehrsunfall.

Jacob Miller, 1952-1980, Reggaesänger und Mitglied der Band „Inner Circle“ starb bei einem Verkehrsunfall.

D. Boon, 1958-1985, Gitarrist und Vocalist der amerikanischen Punk Rock Band „Minutemen“ starb ebenfalls bei einem Verkehrsunfall.

Pete de Freitas, 1961-1989, Schlagzeuger der Band „Echo & The Bunnymen“ starb bei einem Motorradunfall.

Mia Zapata, 1965-1993, Sängerin der Seattle Punk Band „The Gits“. Zapata wurde eines nachts tot in Seattle aufgefunden. Da sie keine Dokumnete bei sich trug konnte sie zuerst nicht identifiziert werden. Sie wurde überfallen, vergewaltigt und zu Tode geprügelt. Ihr Mörder wurde nie ermittelt.

Kurt Cobain, 1967-1994, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Seattle Grunge und Rock Band „Nirvana“ (siehe oben) starb an einer Überdosis Heroin und einer selbst beigefügten Schusswunde. Offiziell ging man von Selbstmord aus. Sein Abschiedsbrief endete mit einem Zitat eines Neil Young Songs: „It’s better to burn out than to fade away„. Kurios: Cobains Asche wurde 2008 aus dem Haus seiner Frau Courtney Love gestohlen. Sie bewahrte die Asche in einer Tasche im Kleiderschrank auf.

Kristen Pfaff, 1967-1994, Bassistin der Seattle Band “Hole“ starb in ihrer Badewanne an einer Überdosis Heroin. Spätere Theorien brachten Kurt Cobains Witwe Courtney Love mit Pfaff’s Tod in Verbindung. Auch Kristen Pfaff’s Mutter gab bekannt nicht an die offizielle Todesursache zu glauben.

Fat Pat, 1970-1998, Rapper und Gründungsmitglied von „DJ Screw’s Screwed Up Click“. Kurz vor der Veröffentlichung seines Debüt-Albums wurde er erschossen.

Freaky Tah, 1971-1999, New Yorker Hip Hop Musiker wurde von drei Mitgliedern einer anderen Rapgruppe „Hellraisers“ ermordet. Später stellte sich heraus, dass sie Freaky Tah mit jemand anderen verwechselten und ihn irrtümlich erschossen.

Sean Patrick McCabe, 1973-2000, Sänger der Punk Band “Ink & Dagger” erstickte an seinem Erbrochenen nach einer Überdosis Alkohol.

Rodrigo Alejandro Bueno, 1973-2000, Cuarteto-Sänger starb bei einem Autounfall.

Moses Taiwa Molelekwa, 1973-2001, Südafrikanischer Jazz-Pianist wurde wohl ermordet. Man fand ihn gehängt neben seiner erdrosselten Frau.

Maria Serrano Serrano, 1974-2001, Mitglied der Popgruppe „Passion Fruit“ starb bei einem Flugzeugabsturz.

Jeremy Michael Ward, 1976-2003, Gitarrist der Band “The Mars Volta”. Die offizielle Todesursache blieb ungeklärt, doch Gerüchte besagen es handelte sich um eine Überdosis Heroin.

Bryan Ottoson, 1978-2005, Gitarrist der Heavy-Metal Band “American Head Charge” starb an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente.

Valentín Elizalde, 1979-2006, Narcocorrido-Sänger, erschossen durch Mitglieder eines Drogenkartells.

Amy Winehouse, 1983-2011, britische Sängerin (siehe oben) starb an einer Alkoholvergiftung.

Richard Turner, 1983-2011, Jazztrompeter, starb bei einem Schwimmunfall

Kim Jonghyun, 1990-2017, südkoreanischer Singer & Songwriter und Mitglied der Popband „Shinee“ beging Selbstmord.